Die Indios sprechen einen alten indianischen Kuna Dialekt. (Englisch und
Spanisch wird mancherorts verstanden). Die Frauen tragen traditionelle
farbenfrohe Kleider in den Farben orange und gelb. Sie sind bestickt mit den
weltberühmten Regenbogenmustern (Molas). Sie schmücken sich mit "Uinnis", das
sind Bänder die sie um die Schenkel und Arme wickeln - fehlen darf natürlich
auch der Goldring durch die Nase nicht.
Wir fahren mit dem Schlauchboot an Land und sind
sofort umringt von den vielen Kindern die uns den "Ort" zeigen wollen. Die
Häuser sind sehr spartanisch eingerichtet mit wenig Möbeln und Hängematten. Die
Hütten haben Bambuswände und sind mit Palmwedeln gedeckt. Die Bekleidung hängt
an den Dachbalken, da ist es schön luftig.
Die Gesellschaftsform ist die Großfamilie und Jung und Alt halten zusammen. Die
"Küchenwerkzeuge" wie Zuckerrohrpressen stehen im Freien.
Die Frauen erledigen die Hausarbeiten mit nacktem Oberkörper und bedecken sich
nur wenn Touristen kommen. Die Männer arbeiten tagsüber auf den Feldern am nahen
Festland. Sie bauen dort Mais, Reis, Ananas, Zuckerrohr, Limonen, Yuka und
Kartoffeln an. Wenn sie nach Hause kommen sind die Buchten voll von kleinen
Segelkanus und es herrscht reger Verkehr. Zur Entspannung trinken sie abends "Chicha",
das ist eine vergorene Mischung aus Kaffee und Zuckerrohrsirup.
VORSCHLAG: Fahrt mit
den Einheimischen in ihren Segelkanus in das Flussdelta des Rio
Mandinga. Wir kommen uns vor wie Forscher die von Indianerführern in den
Urwald gebracht werden. Es ist ein unglaubliches Erlebnis. Die Wasserstraßen
werden immer enger. Über eine schmale Lehmtreppe kommen wir vorbei an
Bananenpflanzen, Kokosnusspalmen, Kakaopflanzen zu einem Friedhof mit Lehmhügeln
unter Palmenhütten. Die Grabbeigaben liegen obenauf - das Essgeschirr, Töpfe,
Stühle und bunte Stoffe.
Segeltörns
entlang der 360 St. Blas Islands mit vielen Ankerstopps an den schönsten Inseln.

Segeltörn
von Isla Porvenir zur Isla Perro in den Lemmon Cays - Palmen, Sand
und glasklares Wasser. Wir ankern vor einem Wrack - Halb über und halb unter
Wasser liegt dieses alte Schiff zur Besichtigung. Die nächsten Inseln liegen so
nahe dass man hin schwimmen kann (z. B. zur Insel Niadup).
Nur wenige 100 Meter weiter fahren wir mit dem Schlauchboot zu den anderen
Inseln der Lemmon Cays. (z. B. Kagandup, Gallo Cay, Iskardup, Koledup,
Kuarsudup, Miriadup, Naguarchidup, Mandaraya, Gallo Cay.
Segeltörn
von der Isla Perro durch den Eden Channel zu den Cayos Chichime Inseln
Wir gehen Anker auf und segeln zu den Cayos Chichime. Die
Einfahrt in dieses gegen Wellen geschützte Riffgebiet ist spannende und eine
navigatorische Herausforderung. Das spiegelglatte klare Wasser in der Lagune
belohnt uns für den Mut. Diese Cayos sind Inselwinzlinge und über und über mit
Kokospalmen bewachsen. Unter Wasser leben Riesenlobster und Krabben. Die lokalen
Fischern grillen die schönsten Exemplare für uns.
Auf Uchutupu Pipigua und Uchutupu Dummat werden wir wieder von den
Indianern zum Tauschhandel eingeladen. Sie sind alle überaus freundlich und wir
fühlen uns wohl in ihrer Mitte.
Segeltörn
von den Cayos Chichime vorbei an zwei Riffen nach Acuadup
Diese Insel liegt direkt am panamesischen Festland. Die Indios paddeln zum nahe
gelegenen Fluss um Süßwasser zu holen und um ihre Felder zu bestellen. Bei
unseren Besuchen waren wir immer das einzige Schiff vor Anker und wir sind von
mind. 6 - 8 Holzkanus mit zahlreichen bunt bekleideten Indiomädchen umlagert die
unsere große Yacht bestaunen. Ihre Hütten sind aus Zuckerrohr und Palmwedeln
gefertigt und ein Spaziergang durch die "Gassen des Ortes" sind ein
unvergessliches Erlebnis.
Wir lassen uns wie "die alten Forscher" im selbstgeschnitzten Einbaum den Fluß
hochpaddeln bis wir auf einem Hügel zum Indianerfriedhof kommen.
Grabbeigaben wie Geschirr, Schuhe, Stühle, Spielsachen liegen auf den Gräbern
die durch Palmenhütten geschützt sind.
Segeltörn
von Acuadup zu den Isla Carti
Wir ankern vor Carti Sugdup und fahren gemeinsam mit 2 Indios in einem
kleinen Boot zu den anderen Inseln der Carti Insel-Gruppe. Nur die Einheimischen
wissen wie man geschickt zwischen den Riffen zu den kleinen Inseln kommt. Diese
Inseln sind so dicht mit Palmhütten "bebaut, dass man stellenweise nur Einzeln
durch die "Strassen" kommt. (z. B. Isla Coiba, Carti Yandup, Carti Tupile,
Esmedup).
Segeltörn
von den Isla Carti nach Nalunega
Wir ankern in der großen Lagune und fahren mit dem Beiboot zum Strand.
Wir haben unter den Inselbewohnern viele Freunde gewonnen und wir sind in ihren
Palmenhütten zu Gast. Bei unserem letzten Besuch haben wir uns mit dem "Saila"
(Bürgermeister) angefreundet. Wir sind immer wieder zum gemeinsamen Abendessen
mit Fisch, Lobster und Muscheln eingeladen. Wir bringen die Beilagen wie Reis,
Nudeln, Gewürze und ausreichend Getränke für den ganzen Familienclan mit.
Abends sitzen wir gemeinsam am Strand, trinken einen selbst gemixten Cocktail
und werden belohnt mit einem einzigartigen Blick auf unsere ankernde Segelyacht
und die dahinter untergehende Sonne. Wir speisen gemeinsam mit dem
"Gemeinderat", stillenden Müttern, Künstlern und vielen Kindern zusammen. Über
uns sind Leguane in den Bäumen und auf den Hütten. Im Meer badet freilaufend das
"Weihnachtsschwein" der Familie.
Segeltörn
von Nalunega
zu den Hollandes Cays. Wir ankern vor Palmeninseln wie
Acuakargana, Waisaladup, Miriadup und Miriadiadup. Schwimmen,
Schorcheln und die Seele baumeln lassen..... und abends beim Sundowner Cocktail
an Bord genießen wir die unglaubliche Aussicht über die Inselgruppe.
Segeltörn nach "Green Island".
Dieses Inselparadies ist über und über mit hohen Pamen bewachsen -
wir genießen die Ruhe in unserer Hängematte gespannt zwischen 2 Palmen am
Sandstrand.
Segeltörn vorbei an "Coco Alto Cay" zu den "Naguargandup Cays".
Wir ankern vor "Morbedup". Diese Palmeninsel gehört uns meist ganz alleine.
Segeltörn nach "Miryadup", "Banedup", "Morron Island" und weiter zu den "Gunboat
Islands".
Diese Postkarteninsel mit ihren Palmenstränden besticht auch mit
bunten Korallenlandschaften unter Wasser.
Segeltörn zur "Isla Maquina" (Mola making Island).
Hier dürfen wir mit dem Bürgermeister "Sahila" an der abendlichen
Gemeinderatssitzung teilnehmen. Achtung - nicht alle Kunas die aussehen wie
Frauen sind es auch!!!
Die Berühmtheit auf dieser Insel ist "Lisa", ein Transvestit der wunderschöne
Molas anfertigt.

Segeltörn
zur "Bahia de Masargandi".
Wir segeln in diesen tiefen "Fjord" in
ein Labyrinth von Mangroven und begegnen den Indios in ihren besegelbaren
Einbäumen, mit denen sie zur ihren Pflanzungen fahren.
Wer noch Energien frei hat wandert mit den Farmern zu ihren "Gärten". Als Dank
für die Führung helfen wir ihnen am Rückweg beim Tragen der je 30 Kilo schweren
Bananenstauden.
Segeltörn
nach "Ustupu".
Dies ist die größte Siedlung im Seegebiet der Kuna Indios. Hier gibt es auch
einen Miniflugplatz.
Vorschlag: Bootsfahrt im Einbaum auf dem "Sugandi River" zur Grabstätte
des berühmten religiösen Führers "Nele Kantule".
Segeltörn
nach "Mamitupu".
Dies ist eine sehr traditionelle Insel.
Jeden Abend "tagt" der Gemeinderat (Congreso) in Hängematten liegend in der
"Versammlungshütte" und es wird erwartet dass jeder Bewohner teilnimmt an den
wichtigen Gesprächen. (Ein kleines Wörterbuch der Kuna-Sprache haben wir dabei).
Die halbe Insel ist unbewohnt - denn hier wohnt der böse Geist "Espiritu Malo".
Und wer will ihm schon begegnen. Hier lebt nur "Pablo Nunez Perez", ein Indio
der "Coconut Oil" presst.
Segeltörn
nach "Achutupu".
Hier hat der "Kapitalismus" Einzug
gehalten. Der lokale Magnat heißt Indalecio und besitzt 10 Boote mit
Außenborder. Er kauft Lobster von den Fischern und verschickt sie täglich mit
einem "Lobsterflugzeug", das auf dem Mini-Airstrip landet.
Segeltörn
zur "Bahia Golondrina".
Die geschützteste Bucht der St. Blas Islands beherbergt den wohlschmeckenden "Tarponfish".
Er wird bis zu 140 Kilo schwer - und wir haben 4 Gefriertruhen an Bord!!
Segeltörn
zur Isla Ailigandi".
Zeugen eines gescheiterten Förderungsprojektes stehen im Dschungel. Man wollte
den Kunas die Segnungen der Technik beibringen und sie überreden moderne
Agrarbaumethoden zu erlernen. Sie waren auch ohne unseren Stress zufrieden und
seither verrotten die Baumaschinen und Traktoren unter den Lianen. Hier auf
Ailigandi hat sich der Pilot von "Al Capone" mehrere Jahre erfolgreich
versteckt.
Segeltörn
nach "Mono Island".
Dieser Ankerplatz ist so ruhig, dass wir das Spiegelbild unserer SY Barbarella
im Wasser fotografieren können.
Segeltörn
nach "Snug Harbour".
Wir ankern zwischen den Inselchen Apaidup, Mamaraga und Ogumnaga
Segeltörn
zu den "Ratones Cays".
Wir ankern vor "Aridup", das Wasser ist
bis in große Tiefe glasklar und schnorcheln ist ein Genuß.
Segeltörn
zu den "Devil Cays".
Wir besuchen die Inseln Tainya, Sindup und Niadup mit noch sehr traditionellen
Bewohnern.
Segeltörn
zum "Rio Diablo".
An der Flussmündung ankern wir vor den
Inseln "Nargana" und "Corazon de Jesus". Die beiden Inseln sind durch eine
Brücke verbunden.
VORSCHLAG: Mit den Indios im Einbaum den "Rio Diablo" hinauf paddeln.
Wanderung durch den Tropenwald. Der Führer erklärt die Fußspuren der Tiere und
die Pflanzen. Besuch des Indianerfriedhofs.
Segeltörn
nach "Green Island".
Dieses Inselparadies ist über und über
mit hohen Pamen bewachsen - wir genießen die Ruhe in unserer Hängematte gespannt
zwischen zwei Palmen am Sandstrand.
Segeltörn
vorbei an "Coco Alto Cay" zu den "Naguargandup Cays".
Wir ankern vor "Morbedup". Diese Palmeninsel gehört uns meist ganz alleine.
Segeltörn
nach "Miryadup", "Banedup", "Morron Island" und weiter zu den "Gunboat Islands".
Diese Postkarteninsel mit ihren
Palmenstränden besticht auch mit bunten Korallenlandschaften unter Wasser.
Segeltörn von "Isla de Pinos"
nach Puerto Obaldia
Von "Isla de Pinos" aus plante 1571 Sir Francis
Drake seinen Überfall auf die spanischen Schatzlager in "Nombre de Dios". Wir
spazieren durch die beiden sehr traditionellen Dörfer und wer noch Kraft hat
geht durch den Regenwald auf den 150 Meter hohen Gipfel. Von einem Dorf aus kann
man auch die Pflanzungen am Festland besuchen. Die spannenden Trails gehen bis
zu mehreren Stunden durch den tropischen Dschungel - am besten nimmt man einen
der Einheimischen die alle Pflanzen und Tiere kennen, als Führer mit. Die
Mangrovensümpfe mit den tollen Luftwurzeln werden auf "Kuna-Bridges" überquert.
Man balanciert über eine einzelne lange Holzplanke über den Sumpf. Wer es nicht
schafft geht in das lehmige Wasser baden. Ha Ha....
Segeltörn zur "Isla Fuerte"
und weiter über Islas de San Bernardo, Islas el Rosario zur Kulturhafenstadt
Cartagena!!!
Nach 14 Jahren Segeln in der
Karibik kann ich sagen - CARTAGENA ist die mit Abstand schönste und sicherste
Stadt der Karibik!!!
Cartagena hat
kolonialen Charme, eine gut erhaltene Stadtmauer, einen wunderschönen
historischen Stadtkern und zählt zu den sehenswertesten Städten Lateinamerikas.
Die schönsten Strände "Bocagrande" und "Marbella" sind zu Fuß
leicht erreichbar.
Der Reichtum der Stadt begann als Umschlagplatz für afrikanische Sklaven. Sie
wurde mehrmals von "berühmten" Piraten wie Sir Francis Drake, Ducasse und
Pointis belagert.
Vorschlag: Besuch der
Altstadt und des "Castillo San Felipe" und kurze Fahrt zum "Castillo de San
Fernando" auf der Isla Tierrabomba. Das kleine Fort hat sogar eine
Toilette mit "Meeresspülung".
Besuch des romantischen Fischerdorfes "Boquilla" und Spaziergang durch
den exotischen Garten in "Matute". In "San Jacinto" ist das
Zentrum des Folklorehandels, Töpfereien, Schnitzereien, Hängematten,
Flechtereien. Hier findet man wirklich schöne originelle Souvenirs zu günstigen
Preisen.
Von Cartagena segeln wir nach
Santa Marta. Gleich daneben liegen 5 wunderschöne Ankerbuchten mit Sandstrand
und kleinen Kneipen.
Weiter geht es hart am Wind
über Riohacha, Cabo de la Vela zu den Islas de Monjes. Hier entscheiden wir je
nach Windrichtung ob wir die Weiterreise nach Margarita entlang der vielen
Buchten an Venezuelas Küste - oder ob wir die Route über die Islas de Aves und
Los Roques wählen.
Atoll "Ave de Barlovento"
Der Name "Aves" kommt von den riesigen Seevögelkolonien. Die gefährdete grüne
Schildkröte ist hier noch heimisch.
Segeltörn (20
sm) von Ave de Barlovento" nach "Islas Aves
Sottovento"
Der Archipel "Las Aves" liegt westlich der "Islas Los Roques" und hat
kristallklares Wasser, exotische Tierwelt unter Wasser und wird von
"Hoteltouristen" weniger besucht, weil er weiter abgelegen ist.
Segeltörn ( ca. 50 sm) nach "Los Roques".
Nachstehend angeführte Segeltörns
sind nur ein kleiner Auszug aus den möglichen Routen -
bei 40 Inseln im Paradies "Los Roques" ist dies verständlich!

Die Los Roques Inseln sind die perfekte
Bilderbuch-Karibik wie man sie in jedem Werbefilm bewundern kann.
40 Traum-Inseln mit weißen Sandstränden zur Erholung und mehr als 300 Riffe zum
Schnorcheln und Tauchen.
Wir ankern vor der Hauptinsel "El
Gran Roque". Die einheimischen Fischer leben vom beginnenden Tourismus und
vom Langustenfang. Die herrlichsten Exemplare tauschen sie gegen praktische
Dinge und natürlich "Bares" ein. (Die Schonzeit beachten wir).
Unter Wasser bewundern wir unzählige bunte Fischarten wie z. B. den Angelfish,
Papageienfisch, Rochen, Rotbarsche, Red Snapper, Kugelfische, sowie Langusten,
Schildkröten, Muscheln, Seesterne, Oktopusse und die schönsten Korallen.
Segeltörn (2 sm) von "El Gran Roque" nach "Namusqui
und "Cayo Pirata".
Diese beiden Inselchen sind durch einen Sandstreifen miteinander
verbunden. Der Ankerplatz hat den geschichtsträchtigen Namen "Cayo Pirata".
Mit dem Beiboot machen wir einen Abstecher nach "Cayo Muerte". Dieser
Sandstreifen ist nur einen halben Meter hoch und lädt zu "Werbephotos" ein.
Segeltörn (6 sm) von "Cayo
Pirata" nach "Noronqui Arriba" und "Norronqui Abajo".
Dieser geschützte Ankerplatz mit seiner imposanten Kulisse gehört zu den
schönsten Buchten der gesamten Karibik. Im N von Norronqui Abajo liegt ein
Kriegsschiff auf einem Riff.
Segeltörn
(3 sm ( von "Norronqui Abajo" nach "Crasqui".
Hier am Strand direkt vor unserem Schiff besuchen wir eine kleine rustikale
Kneipe in der man auch günstig Fisch kaufen kann. Aber eigentlich gibt es an
Bord immer jemand der Anglerglück hat und wir sind oft Selbstversorger.

Segeltörn (95
sm) von "Islas Roques" zur " Isla Tortuga"
(Pirateninsel)
Wir segeln früh los und kommen Mittags beim höchsten Sonnenstand an.
Der Ankerplatz "Playa Caldera" liegt geschützt in einer Halbmond-förmigen Bucht
mit kilometerlangem weißen Sandstrand und einer korallenbesetzten "Südseelagune.
Wir sehen von Bord die schönsten Seesterne. Sie liegen auf nur 3 Meter Tiefe.
Wir segeln sm) entlang der Küste von Tortuga vorbei an den Riffen von "Los
Palanquinos" nach "Cayo Herradura". Diese
Bucht kann man nicht mit Worten beschreiben. Zu Mittag wenn die Sonne hoch
steht, leuchtet diese ganze Bucht in allen Farben vor dem strahlend weißen
Sandstrand.
"Punta
Arenas". Auch hier glüht der Meeresboden in der gleißenden Sonne und
die unterschiedlichen Meerestiefen leuchten in Türkis- und Smaragdfarben vor dem
rein weißen Sandstrand. Wir ankern vor den beiden Inselchen "Los Tortuguillos".
Das kann man nur so beschreiben:
Strand - Strand - Strand so weit das Auge reicht. Wir spazieren ein paar
Minuten über das Inselchen und kommen zu einer "Südseelagune". Das Wasser hat
die Temperatur einer Badewanne. Wir lassen uns mit der Tauchermaske an der
Wasseroberfläche treiben und sehen Korallen, kleine bunte Fische und
Soldatenkrabben.
Segeltörn (60 sm)
zur "Isla Cubagua" zwischen
Margarita und dem Festland gelegen mit weitläufige Natursandstränden. Hier leben
nur 4 Fischerfamilien. Ruhig und einsam erleben wir diesen Ankerplatz an der
NW-Spitze der Insel. Hier in der "Ensa de Charagato" liegt zum Greifen nahe das
Wrack einer Auto-Fähre. Die Schiffsaufbauten sind gut sichtbar über
Wasser und der Rumpf ist für Taucher und Schnorchler ein Genuss!
Die Perleninsel Cubagua gehört uns meist ganz alleine. Hierher verirrt
sich ganz selten ein anderer Segler. Wir ankern in der U-förmigen mehrere
Kilometer langen Bucht mit weißem Sandstrand und einigen intensiv grünen Palmen.
Ein Forschungsteam hat hier mal für die Expeditionsmitglieder
Palmwedel-Sonnenschirme errichtet, die jetzt nur mehr von uns genutzt werden.
Aus alter Zeit stammt der Jungbrunnen, der nach der Überlieferung mit
einem Bad um 10 Jahre jünger macht. Es handelt sich um einen Teich der vom
Meeresgrundwasser gespeist wird und starke Anteile an Kalzium und Schwefel hat.
Die wenigen Fischer die hierher kommen und natürlich wir "Gringos" baden darin
und schmieren uns den schwarzen Schlamm über die Haare und den ganzen Körper.
Nach einigen unglaublichen Fotos geht´s zu einem erfrischenden Bad im Meer.
Nur ca. 200 Meter entfernt an der Ostseite sind ausgedehnte Austernbänke.
Die Austern und Muscheln liegen in ca. 2 Metern Tiefe und das nächste Luxusessen
sammeln die Crewmitglieder selbst. Wie viele Perlen dabei sind, erzählen wir
hier nicht. Das Perlenfischen ist nämlich offiziell verboten.
Segeltörn (15
sm) zur "Samphire Bay auf der Isla
Coche
Diese Bilderbuch-Bucht mit ihren kilometerlangen gepflegten Stränden sieht
genau aus wie man sich eine Karibikinsel vorstellt. Sandstrand, Palmen,
sauberes Meer und Kneipen am Strand. Wir ankern vor dem weißen Sandstrand und
vor dem Ort "San Pedro" mit dem kleinen Restaurant "Dona Carmen" und genießen
von Land aus den Blick auf die Bucht und unsere Yacht "Barbarella". Sie ist
in fast allen Häfen das größte Segelschiff.
Das Restaurant "Dona Carmen" ist bekannt für Auftritte
von lokalen Musikern,
Vorschlag: Wer dazu Lust hat,
macht mit dem "PP" oder dem Taxi (ca. 15,00 US pro Auto), eine Inselrundfahrt.
PP`s sind Lastwagen mit Sitzbänken auf der Ladefläche. (ca. 6,00 US pro Person
inkl. Bier und Cola am LKW). Die Fahrt geht vorbei an kleinen Orten mit bunt
bemalten Häusern und entlang des Meeres. In der "Bahia del Amor" (Liebesbucht,
weil hier so viele Kinder entstehen), gibt es auch Steinfische - man muss
Badeschuhe tragen.
Segeltörn 15 sm
zur "Isla Margarita"
Die
Crewmitglieder sollten ein paar Tage nach dem Törn in Margarita bleiben, falls
man viele Ausflüge unternehmen-
und die Shopping-Angebote dieser DUTY FREE- Insel
auskosten möchte.
Wir ankern in der Bucht von Porlamar, verbringen die Zeit mit Schwimmen,
Schnorcheln und kleinen Inselausflügen.
Vorschlag: Besuch der Hafenstadt "Porlamar". Sie hat ca. 190.000
Einwohner und Großstadtflair. Am Stadtrand besichtigen wir die alten
Kolonialbauten und
Festungen. Wir spazieren durch die Fußgängerzonen des "Bulevar Guevara" und der
"Calle Gomez" zum "Mercado de la Bahia". Bekleidung ist sehr preiswert
uns Shopping macht Spaß! Entlang der "Calle Zamora" gelangt man zum
Leuchtturm "Faro de la Puntilla". Der Fischmarkt "Mercado de Pescado" hat nur
vormittags geöffnet. Hier gibt´s alle Köstlichkeiten, frische Meeresfische,
Lobster, Tintenfische, Calamare und Shrimps.
Vorschlag: Wer Lust hat besucht die Insel auch intensiver mit dem
Sammeltaxi. Taxifahrt zur Stadt "Pampatar". Sie ist bekannt für die
kleine, gut restaurierte
Festung "Castillo San Carlos Borromeo". Sie ist an drei Seiten von einem
Wassergraben umgeben und hat den schwersten Piratenangriffen standgehalten.
Mit dem Bus kann man günstig Inselrundfahrten ins
Landesinnere unternehmen, und z. B. die Hauptstadt "La Asunción"
besuchen. Sie ist für ihre gut erhaltenen
Kolonialbauten bekannt. Die Stadt wurde zum Schutz vor Angriffen auf einem Hügel
im Landesinneren erbaut. Über ihr wacht die Festung "Castillo de Santa Rosa".
Auf der Inselrundfahrt kommen wir noch an mehreren Verteidigungsbauten vorbei
die heute mehr zum Verkauf der landestypischen Souvenirs wie der Hängematten
(hier Chinchhorros) genannt, genutzt werden. Dieses praktische Stück kann man an
den zahlreichen Palmenstränden auf dieser Reise brauchen.
Nachmittags (Die bis So) am Sandstrand bieten die
einheimischen Fischer Arepas, Empanadas und frische Muscheln und Austern
an. Wir verzehren diese köstlichen Muscheln roh nur mit Limonen gewürzt. Dazu
gibt´s lokale Musik, ein kühles Polar-Bier oder Brahma Chopp.
Abends essen wir an Bord unseres Schiffes und genießen die exotischen
Gerichte unserer Weltumseglerin. Sie hat 12 Jahre auf Segelschiffen
verbracht, alle
Meere unserer Erde befahren und Dinge erlebt die man normalerweise nur in
Abenteuerromanen liest. Auf diesen Reisen hat sie die besten Gerichte dieser
Länder gesammelt und verwöhnt unsere Crew mit ihrem Können.
Buchten auf
der Insel Margarita:
Der Strand "Playa El Agua" im NO
der Insel gelegen, mit seinen Palmen und dem herrlichen Sandstrand bietet
gute Bars, Fischrestaurants und Discos. Nach
so einem gelungenen aber anstrengenden Urlaubstag freuen wir uns wieder auf die
romantische Abendrunde an Bord.
In "Manzanillo" am "Cabo
Negro" gelegen kann man vormittags noch das urtümliche geschäftige Treiben am
Fischmarkt beobachten. Das Einholen der
riesigen Netze, Abwiegen, Feilschen, Einsalzen der Fische und der Abtransport in
rustikalen Fischkörben.
Reisebeginn -
Vorschläge für Ausflüge ab Colon!
VORSCHLAG: Besuch des zweitgrössten
Freihandelshafens der Welt nach Hong Kong. Duty Free Shoppen ist in der "Zona
Libre" und im Einkaufszentrum
"Colon 2000" angesagt. Bei diesen Preisen kann man sich die Reisekosten
fast "zurückverdienen".
VORSCHLAG: Fahrt zum
Rio Chagres mit dem historischen "Fort
Lorenzo".
VORSCHLAG: Fahrt zum ehemaligen "Dschungeltrainingscamp"
des amerikanischen Militärs.
VORSCHLAG: Besichtigung des Panama Canals.
Fahrt durch den Panamacanal von Colon nach Balboa.
Zugestiegen wird am Gamboa Dredging Division Pier. Busfahrt durch Colon, danach
mit der Fähre zu den Miraflores Schleusen und über den Miraflores See.
Die nächsten Schleusen sind bei Pedro Miguel. Von hier geht die Fahrt über
den Canal de Gaillard nach Balboa auf der Pazifikseite.
oder:
VORSCHLAG: Fahrt mit der ersten transcontinentalen Eisenbahn
entlang des Panama Kanals, der als das 8. Weltwunder eingestuft wird, zum
"Gatun See".
Der Panama Kanal hat eine Länge von 81 Kilometer.
Die engste Stelle ist am Gaillard Cut. Hier wurde ein 13 Kilometer langer
Gebirgszug mit einer Höhe von 100 Metern durchschnitten und der Kanal
ausgegraben. Die Durchfahrt dauert im Schnitt ca. 10 Stunden und die Schiffe
ersparen sich dadurch ca. 8.000 Kilometer Seeweg rund um Südamerika. Die
Frachter werden von Lokomotiven durch die Schleusen gezogen. Entlang des Kanals
gibt es Naturschutzgebiete wie den Parque Nacional Soberanía und den Parque
Nacional Chagres. Im Gatún-See liegt das Naturschutzgebiet "Isla Barro
Colorado".
An der pazifischen Kanaleinfahrt von Balboa ist
die 117 Meter hohe Brücke "Puente de las Américas",
über die die Traumstraße zwischen den Kontinenten die "Carretera
Interamericana" verläuft.
VORSCHLAG:
Besuch der Altstadt von Panama City, Casco Viejo,
sie ist von der Unesco zum Weltkulturerbe erhoben worden.
**********************
Panama -
Einreisebestimmungen (können sich kurzfristig ändern)
Deutsche, Österreicher und
Schweizer Staatsangehörige benötigen derzeit zur Einreise kein Visum,
jedoch maschinenlesbare Reisepässe mit mehr als
6 Monaten Gültigkeit.
Zahlungsmittel in Panama ist der
Balboa, der im Verhältnis 1:1 an mit den US-Dollar gekoppelt ist.
Touristen müssen bei der Einreise mindestens 500 US$ oder Kreditkarten vorweisen
können).
Medizinische Hinweise:
Impfvorschriften für die
Einreise nach Panama gibt es nicht. Wie in vielen südlichen Ländern empfiehlt
sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus,
Polio und Gelbfieber.
Bitte fragen Sie die panamesische Botschaft vor Reisebeginn ob es
Pflichtimpfungen gibt. Die Bestimmungen können sich ändern!
Flugmöglichkeiten:
Flug nach Panama City :
"Panama City - Bay County International Airport" (PTY).
KLM-Martinair
www.martinair.de Direktflug ab Amsterdam nach Panama City (ca. 700,00 Euro).
oder mit IBERIA nach
Panama City ab München oder Frankfurt über
Madrid und Miami. Infos
unter
www.iberia.de
oder mit Condor zur Isla Margarita (PMV) und weiter mit ASERCA nach
Caracas (CCS). Von Caracas mit AVIANCA nach Panama City). Rückflug von Panama
City (PTY) mit AVIANCA. Bei der Flugbuchung sind
wir gerne behilflich.
Condor
www.condor.de fliegt
ab Frankfurt auch einmal wöchentlich über Orlando nach San José in Costa
Rica. Von dort Verbindungsflug
mit lokalen Luftlinien
(z. B. AVIANCA) nach Panama City. (mehrere Flüge
täglich).
oder DELTA Airlines
über deutsche Flughäfen oder
von Paris und Atlanta nach Panama. (Hin und Rückflug
ab ca. 1.100,00 Euro) Infos unter www.delta.com
Alternative für Mutige: Mit
Bussen von Costa Rica nach
Panama.
z. B. Ticabus
www.ticabus.com/ingles.php
Aeroperlas und
Airpanama kann man direkt übers Internet buchen.
Flug vom Albrook Airport bei Panama City kostet ca. 37,00 US nach Porvenir oder
59,00 US nach Corazon de Jesus